"Man ist nicht enttäuscht von dem
was ein anderer tut (oder nicht tut)
sondern nur über die eigene Erwartung an den anderen."
Ralf Kunke

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Burnout : Krise als Chance nutzen
 
 
Sehen Sie hier die Homepage zu Burnout und Erschöpfungsdepression

www.hilfe-bei-burnout.com
 
 
Haben Sie selber ein Burnout erlitten oder wollen Sie sich informieren, wie Sie sich vor dem Ausbrennen schützen können?
Ein Burnout ist kein Schicksalsschlag aus heiterem Himmel und kommt nicht ohne klare Vorzeichen. Ebenso sind es gewisse Charaktereigenschaften, die das Ausbrennen begünstigen.
Als ehemaliger Burnout-Betroffener gehe ich inzwischen davon aus, dass die allermeisten Burnout vermieden werden könnten, wären Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Dynamik des Ausbrennens informiert. Jedoch sind "überdurchschnittlich motivierte" Mitarbeiter an vielen Arbeitsplätzen sehr geschätzt, sind sie doch oft eine grosse Unterstützung mit ihrem engagierten Einsatz. Wie ein ehemaliger Vorgesetzter von mir zu einer übermotivierten Arbeitskollegin sagte "Weisst du, vom Einsatz von euch Jungen leben wir...!". Das hiess konkret, dass langjährige Mitarbeiter dafür die Arbeit gemütlicher angehen konnten... Sollten dann erste Ermüdungserscheinungen auftreten, kann es dann beschwichtigend heissen "Ach weisst du, das kommt schon wieder... du bist ja noch jung!". Und eben, bei immer mehr Menschen ist das einzige, was dann sicher kommt das Burnout.

 
Ein Burnout ist kein Schicksalsschlag aus heiterem Himmel. Vielmehr ist es die logische Konsequenz auf ein nicht angepasstes Verhalten. Daher bietet ein Burnout die Chance, eigene Verhaltensstrukturen zu erkennen und lehrt, dass Grenzen respektiert werden müssen. Dadurch kann das eigene Leben in Zukunft selbstbewusster und selbstsicherer gemeistert werden, was schliesslich zu mehr Lebensqualität und Lebensfreude führt.

   

Die tragische Dynamik von Burnout lässt sich bildlich an einem Feuer verstehen:
Es besteht eine Diskrepanz zwischen Brennstoffmenge und Feuerintesität. Das Brennmaterial wurde kontinuierlich abgebrannt und es wurde unachtsam unterlassen, genügend Holz nachzuschieben. So fehlt dann dem Feuer die Grundlage und brennt schliesslich aus.


  Warnhinheise für Burnout-gefährdete Arbeitnehnmer
 
Viele Burnout-Betroffene sind aktiv, idealistisch, dynamisch, zupackend, ideenreich, engagiert bzw. überengagiert, leisten freiwillig Mehrarbeit, (subjektiver) Eindruck der eigenen Unentbehrlichkeit und wachsende Verleugnung eigener Bedürfnisse. Überidentifizierung mit der Arbeit und den Klienten/Patienten.
Allgemein: Überdurchschnittliches Engagement mit Tendenz zur Aufopferung.

   
Seitenanfang Wie kommt es zu einem Burnout-Syndrom?
 

Wie eingangs beschrieben, gibt es bestimmte Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen, die ein Burnout begünstigen.
Allen gemeinsam ist die Enttäuschung durch die Nichterfüllung von Hoffnungen und Erwartungen. Diese Enttäuschung wird aber von den Betroffenen nicht rechtzeitig eingestanden. Sie wollen den Tatsachen nicht ins Auge blicken, stattdessen versuchen sie durch weiteres Engagement ihre Ziele trotzdem zu erreichen und hoffen, dass ihre Erwartungen irgendwann mal erfüllt werden.

Dieses Hoffen ist charakteristisch: Anstatt Aufwand und Ertrag nüchtern-sachlich abzuwägen, hoffen solche Menschen unbewusst auf eine "ausgleichende Gerechtigkeit".

Durch dieses "Hoffen" und das Ignorieren von offensichtlichen Tatsachen schleicht sich ein Burnout langsam ein.

Hinter dem Ausgebranntsein verbergen sich viele unterschiedliche Ursachen:

1. Wir haben uns Ziele gesetzt, die wir nicht erreichen können.
2. Uns mangelt es an Anerkennung und positiver Rückmeldung für unseren Einsatz.
3. Wir ersticken in Routine und fühlen uns nicht mehr herausgefordert.
4. Wir fühlen uns überfordert.

Allen vier Bereichen ist gemeinsam, dass wir nicht bekommen, was wir erhoffen.

 

Die Phasen beim Burnout könnte man folgendermassen zusammenfassen:
  1. Enthusiasmus
  2. Stagnation
  3. Frustration
  4. Apathie
  5. Burnout

Diese Phasen lassen sich vor allem gut an den sozialen Berufen aufzeigen:
Es wird mit grossem Idealismus und guten Vorsätzen an eine Tätigkeit heran gegangen (Phase Enthusiasmus). Die Person merkt aber, dass sie durch ihr Handeln und ihr grosses Engagement keine für sie befriedigende Fortschritte erzielt.
Stagnation
oder gar Rückschritte führen zu Frustration, machen zynisch gegenüber der Klientel. Negative Gefühle werden aber nicht beachtet. Ein hoher Energieeinsatz zum Erreichen gewohnter Leistungen wird weiterhin aufgebracht und chronische Müdigkeit verdrängt. In diesem Anfangsstadium hat der Betroffene das grundlegende Gefühl, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Jedoch werden diese ersten Hinweise konsequent ignoriert. Begleitend treten gelegentlich grundlose Angst und beginnende körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verspannungen,... etc. auf.
Steigern sich Frustration und Ermüdung, kommt es zunehmend zur Apathie. In dieser Phase der Apathie ist die berufliche Tätigkeit nur noch unter grossen Anstrengungen auszuüben. Dabei treten Symptome auf wie Gleichgültigkeit, Schuldzuschreibungen an die Umwelt, Angst nicht anerkannt zu sein und Desorientierung.
Gefühle von Sinnlosigkeit, Versagen, Misstrauen stellen sich ein. Es kommt zu schneller Erschöpfung, das Leben wird so weit es geht mechanisiert, der Betroffene zieht sich zurück. Der Betroffene ist unmotiviert und unfähig, sich neue Ziele zu stecken. Häufig fehlt auch das Bewusstsein für die eigene Situation. In dieser Phase wirken die Betroffenen äusserst phlegmatisch und können sich selbst zu nichts mehr antreiben, weder beruflich noch privat. Die verschiedenen Anzeichen einer Depression sind - für Aussenstehende - unübersehbar. Betroffene fühlen sich aber unverstanden von Freundinnen und Kollegen und ziehen sich immer weiter zurück. Selbstzweifel tauchen auf sowie starke körperliche Beschwerden. Hobbys werden aufgegeben und oft kommt Alkohol ins Spiel, um abschalten und verdrängen zu können. Dominierendes Gefühl ist die innere Leere. Im Endzustand herrscht eine totale körperliche und emotionale Erschöpfung sowie der Verlust der Fähigkeit, sich zu erholen.
Hält dieser Zustand länger an, spricht man vom Burnout-Syndrom.

 
 

Das Burnout-Syndrom entsteht schleichend und Hinweise auf psychische und physische Überforderung (z.B. chronische Müdigkeit) werden von den Betroffenen ignoriert. Daher kann ein Burnout erstaunlich lange vor sich selber und vor anderen versteckt werden. Es fehlt das Bewusstsein für die eigene Situation.

 

 
Burnout gefährdete Menschen müssen vor sich selber und ihren selbstzerstörischen Verhaltensweisen geschützt werden.

   
Seitenanfang Behandlung
 

In den Anfangsphasen können teilweise noch ausgedehnte Erholung, z. B. in Form einer Kur, oder ein Arbeitsplatzwechsel ausreichend Hilfe leisten.
Im fortgeschrittenen Stadium vergeht ein Burnout-Syndrom nicht „einfach“ wieder. Die Betroffenen sollten in einer gezielten Therapie behandelt werden. Da Sie hoffentlich durch meinen Artikel erkannt haben, dass ein Burnout nicht einfach die Folge von zuviel Arbeit und Stress ist, sondern ganz klaren Dynamiken folgt, ist die Behandlung von Burnout-Betroffenen nahe liegend:

Um aus der massiven körperlichen und seelischen Erschöpfung herauszukommen sindanfangs ein Aufenthalt in einer Klinik oder eine Kur notwendig. In einer angenehmen Atmosphäre soll endlich wieder "Luft zum Atmen" getankt werden. Auch sollen sich durch einen konsequenten Schlafrhythmus die Schlafschwierigkeiten zunehmend normalisieren. In dieser Phase darf meiner Erfahrungen nach nicht zu früh mit analytischen Therapien angefangen werden, da sonst der Betroffene zu schnell vom seelischen Auftanken wieder "in den Kopf" kommt und sich womöglich wieder eine "perfekte Strategie" zur Bewältigung ausdenkt.

Wenn die erste Erholungsphase gut verlaufen ist, kann mit der eigentlichen Aufarbeitung begonnen werden. Burnout-Betroffene sollten dann z.B. ihre Motivation hinterfragen: Bin ich wirklich so selbstlos wie ich meine? Ist mein grosser Anspruch an mich, an meine Arbeit und an mein Umfeld wirklich mein unabänderbarer Charakterzug, oder liegt vielleicht die Angst nicht zu genügen dahinter?

Die Betroffenen sollten auch die eigene Leistungsfähigkeit besser einschätzen lernen um zukünftige Leistungsanforderungen realistischer stellen zu können, damit künftige Überforderungen verringert oder besser noch vermieden werden.

Achtung!

Oft versuchen Burnout-Betroffene z.B. durch unbezahlten Urlaub, einem Sabbat-Jahr oder einer Kündigung der Arbeitsstelle sich aus der unerträglichen Arbeitssituation zu flüchten. Sie hoffen, dass "die Zeit die Wunden heilt". Einerseits kann das in einem finanziellen Fiasko enden, und andernseits ist es praktisch unmöglich, sich selbst zu therapieren, da man den unangenehmen Wahrheiten nur ungern ins Gesicht schaut.


   
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Das Ziel meines Königs-Persönlichkeitstrainings ist es, Menschen in Lebenskrisen wie Depression oder Burnout den Weg aufzuzeigen, König oder Königin ihres eigenen Lebens zu werden.
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„Mein Leben ist mein Königsreich, darüber regiere ich und trage die Verantwortung.
Ich bin bereit, nötigenfalls mein Reich angemessen zu verteidigen.“

 
 
 
 
 
 
Königs-Training  -  praktisch anwendbare Menschenkenntnis & Persönlichkeitsschulung      Marcel Eschbach