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Familien- und System-Aufstellungen |
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Hinweise
auf familiäre Verstrickungen
Wie ist das Vorgehen bei einer Aufstellung?
Hintergrund für die systemische
Arbeit mit Aufstellungen
Aufstellungen
mit Personen als Stellvertreter
Meine Arbeitsweise:
Aufstellungen mit Figuren als Stellvertreter
Das Anliegen
Fallbeispiel aus meiner Praxis
Was sind "Verstrickungen"
Mögliche Ursachen
für eine "Verstrickung"
Fakten der Familiengeschichte
Was kostet eine Aufstellung
in der Einzelarbeit?
Wie kann ich mich informieren
und für einen Termin anmelden?
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Hinweise auf familiäre
Verstrickungen: |
- Sie spüren eine Traurigkeit, Schwere,
Todessehnsucht.
- Sie haben häufig das Gefühl, nicht
Sie selbst zu sein.
- Sie fühlen sich in manchen Situationen
wie fremd gesteuert.
- Etwas überschattet Ihr Leben, ohne dass
Sie es benennen können.
- Manchmal verstehen Sie sich selbst nicht.
- Als Kind fühlen Sie sich von einem oder
beiden Elternteilen für dessen Zweck benutzt.
- Sie sollen Aufgaben/Pflichten übernehmen,
die mit Ihren eigenen Wünschen
und Zielen nicht in Einklang stehen.
- Sie fühlen sich ständig belastet, überlastet
oder hilflos.
- Sie halten den Kopf für einen anderen
hin oder baden etwas für jemanden aus.
- Sie halten den Kopf für einen anderen
hin oder baden etwas für jemanden aus.
- Sie kommen finanziell einfach nie auf einen
grünen Zweig.
- Sie können eine Beziehung nie lange halten.
- Sie haben das Gefühl, Sie stecken in Ihrem
Leben fest und kommen nicht weiter.
- Sie leiden schon immer an Gefühlen wie
z.B. Traurigkeit, depressiven Verstimmungen, Wut etc. für
die Sie sich im eigenen Leben keine Ursache finden.
- Sie nehmen nicht wirklich am Leben teil; empfinden
keine Freude, am Leben zu sein.
- In Ihrer Familie wiederholen sich über
Generationen Krankheiten, frühe Tode von Eltern oder Geschwistern,
schwere Schicksale, unglückliche Beziehungen.
- Sie selbst, Ihre Eltern oder Grosseltern haben
früh Vater, Mutter, Geschwister
oder ein Kind verloren.
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Wie ist das Vorgehen
bei einer Aufstellung? |
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Bei
einer Aufstellung wählt ein Klient entweder Personen
oder Objekte (Figuren oder Bodenanker) als Stellvertreter
für seine Familienangehörigen aus und
stellt diese seinem inneren Bild folgend intuitiv in
den Raum. Wichtig dabei ist, dass der Klient in diesem Moment
nicht überlegt, wie er die Stellvertreter hinstellen
soll, sondern aus dem Bauch heraus die "Seele sprechen
lässt". So entsteht ein Bild des individuellen
und familiären Unbewussten. Von diesem ersten "Seelenbild" ausgehend
folgt, je nachdem ob mit Menschen oder Figuren gearbeitet
wird, die spezifische Dynamik der Aufstellungsarbeit.
Mit dieser Arbeit ist es auch möglich, durch Vertreter abstrakte
Begriffe wie Krankheiten, Körperorgane, personelle Probleme,
etc. aufzustellen, die in einem widerstreitenden Verhältnis
sind und das Handeln im persönlichen Leben blockieren.
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Hintergrund für
die systemische Arbeit mit Aufstellungen |
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Die systemische
Aufstellungs-Arbeit hat durch sogenannte Familienaufstellungen
nach Bert Hellinger einen Weg gefunden, unterschwellig
wirkende familiäre Bindungen und Zwänge offenzulegen.
So wagen es Kinder z.B. selten oder sogar nie, ein erfüllteres
und glücklicheres Leben zu führen als ihre Eltern. Unbewusst
halten sie einer meist unaus-gesprochenen, im verborgenen wirkenden
Familientradition die Treue.
Sie wiederholen bestimmte Muster und erleben ein ähnliches
Schicksal wie ihre Eltern.
Dieses belastende Erbe wird angetreten, selbst
wenn die Familie äusserlich zerrissen ist oder erwachsene
Persönlichkeiten von ihren Eltern nichts wissen wollen.
Auf anschauliche Weise macht das Aufstellungsbild dem
einzelnen klar, dass bestimmte Probleme ihre Ursachen in dem unseligen,
meist über mehrere Generationen hinweg stillschweigend übernommenen
Erbe an Gefühlen, Meinungen und Lebensprinzipien haben.
"Die Familie ist der Grund, in dem wir
wurzeln. Solange wir diese Wurzeln nicht kennen,
werden die Früchte, die uns wachsen, nur schwach
sein."
Familienaufstellungen sind ein Weg, diese Wurzeln
zu entdecken und sie von dem zu befreien, was schadet
und schwächt. Dann kann die Kraft von den Wurzeln
in die Früchte strömen. (Bertold
Ulsamer)
In systemischen Aufstellungen werden die Spannungen,
Konflikte und unheilvollen Verbindungen innerhalb einer Familie
sichtbar.
Lesen Sie hier mehr über die
angewandte Lebensphilosphie von Bert Hellinger
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Wer gehört zu
meinem System? |
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Es gehören
dazu die Geschwister, einschließlich
der Halbgeschwister, der totgeborenen und
verstorbenen, sogar der abgetriebenen, die Eltern und deren
Geschwister, die Grosseltern, selten
auch deren Geschwister und manchmal auch die Urgrosseltern.
Mit diesen Verwandten ist jeder im Familiensystem verbunden.
Neben den Verwandten gehören ebenfalls solche Menschen
zum System, die in enger schicksalhafter Verknüpfung zu
einem der Familienmitglieder standen, z.B. ein erster Partner
der Eltern oder Grosseltern, Opfer, denen von einem der Familienmitglieder
Schlimmes angetan wurde und Täter, die einem Familienmitglied
Unheil zugefügt haben.
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Aufstellungen
mit Personen als Stellvertreter |
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Die
häufigste Art Aufstellungen zu machen ist mit Personen
als Stellvertreter in Aufstellungsseminaren. Ideal ist es eine
Gruppe von mindestens 15 Personen, wobei Männer und Frauen
in einem ausgewogenen Verhältnis wünschenswert ist.
Eine Person welche aufstellen will, nennt sein Anliegen, also sein
Problem oder seine Symptome, und den Entwurf dessen, was er als
Lösung anstrebt.
Nun wählt der Klient
für sich und die wichtigen Familienmitglieder aus den
Gruppenteilnehmern je einen Stellvertreter aus
und stellt sie, seinem inneren Bild folgend,
im Raum auf und gibt ihnen eine Blickrichtung. Der Therapeut
befragt die Stellvertreter nach ihrem körperlichen Befinden,
ihren Gefühlen und Wahrnehmungen. Das Verblüffende
an dieser Methode ist, dass die aufgestellten Stellvertreter
an ihren jeweiligen Plätzen Zugang zu den Gefühlen
und Beziehungen der betreffenden Familienmitglieder haben.
Sie empfinden häufig sogar körperliche Veränderungen,
ihre Knie zittern, sie schwanken, die Schultern spannen sich
an, oder der Bauch verkrampft sich. Die Stellvertreter spüren,
wen sie in ihrer Rolle mögen und wen nicht, auf wen
sie ärgerlich sind und mit wem sie gern mehr Kontakt
hätten. Aus diesen Aussagen erfährt er eine Bestätigung
oder Verneinung seiner Hypothesen.
Wenn alle Stellvetreter an einem "guten" Platz stehen,
stellt der Therapeut den Klienten selbst in die Aufstellung, an
die Stelle, die sich als "sein Platz" ergeben hat. Nun
lässt der Leiter ihn oder auch die Stellvertreter der Familienmitglieder
Sätze sprechen, die den Klienten näher an eine Lösung
heranführen.
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Meine Arbeitsweise:
Aufstellungen mit Figuren als Stellvertreter |
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Ich
arbeite vorwiegend in Einzeltherapie mit Figuren als
Stellvetreter. Sehr gerne benutze ich Playmobilfiguren
da sie Mensch ähnlich sind und durch ihre Beweglichkeit
von Kopf und Armen zusätzliche Informationen liefern.
Ich bin immer wieder fasziniert wie treffend die aufgestellten
Bilder sind. Das Spezielle an dieser Technik ist, dass man
nicht endlos über Probleme oder Schwierigkeiten spricht,
sondern dass man die tieferliegenden Ursachen in den aufgestellten
Konstellationen schon nach kurzer Zeit erkennen kann. So ist
diese Arbeitsweise lösungsorientiert und
es tauchen in jeder Aufstellung in der Regel wichtige Erkenntnisse
und Lösungen auf.
Der Klient formuliert wie bei Aufstellungen mit Personen sein Anliegen
und es folgt eine kurze Befragung über Schicksale in seinem
Familien- oder Gruppensystem.
Der Klient wählt danach von den Figuren seine Angehörigen
oder Teammitglieder aus. Diese stellvertretenden Figuren sollen
auf dem Tisch platziert werden, spontan und ganz nach dem inneren
Bild.
Wichtig bei dieser Arbeit ist es, nicht wie gewohnt zu denken und
zu analysieren, sondern auf den Bauch zu hören, auf die Intuition.
Denn die Lösung Ihres Problems ist nicht "im Kopf" -
sonst hätten Sie sie ja längst durch pausenloses Denken
gefunden!- sondern sie ist in Ihrem Unbewusstem (in der „Seele“)
zu finden.
In dem aufgestellten „Seelen-Bild“ sind
in der Folge verschiedene Dynamiken erkenn- und interpretierbar.
Im gemeinsamen Dialog werden die Hintergründe dieser Familien-Konstellation
ergründet und eine befriedigende Lösungen für den
Klienten erarbeitet.
Bei der Arbeit mit Aufstellungen geht es darum, der Seele durch
die Stellvertreter oder Figuren ein Ausdrucksmittel zu geben. Denn
die Lösung für Ihre Probleme oder Schwierigkeiten tragen
Sie in sich.
Sie müssen nur wieder lernen, auf Ihre Seele zu hören
und ihr zu vertrauen... und Sie werden staunen!
Dauer einer Einzelsitzung: 60 - 120 Minuten
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Das Anliegen |
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Das
Anliegen ist die Frage, das Thema oder das Problem, weswegen
jemand eine Aufstellung machen möchte. Ob das Herkunftssystem (Eltern
und Geschwister) oder das Gegenwartssystem (Partner
und eigene Kinder) aufgestellt wird, richtet sich zunächst
nach dem Anliegen.
Es gibt Anliegen, die direkt mit der Ursprungsfamilie zu tun haben,
wie
"
Ich hatte immer schon Schwierigkeiten mit meinem
Vater." oder
"
Mein Bruder und ich hatten nie eine Beziehung zueinander.“
Oder jemand trägt schon ein Leben lang ein quälendes
Gefühl mit sich herum, ohne zu verstehen, woher die Last kommt,
wie:
"
Ich habe immer wieder grundlos Schuldgefühle."
"
Ich bin oft traurig und deprimiert."
"
Ich bin wie blockiert."
"
Irgend etwas hält mich immer zurück."
"
Ich finde meinen Platz im Leben nicht, ich gehöre
wie nicht dazu."
Das Gegenwartssystem ist aufzustellen bei den Anliegen, die aus
Ereignissen und Beziehungen des eigenen Lebens stammen. Das sind
Anliegen wie:
"
Die Beziehung zu meiner grossen Liebe ist kaputt
gegangen und seither habe ich alles verloren."
Oft sind es auch ganz aktuelle Themen, mit dem jemand erscheint:
"
Ich weiss nicht, ob ich mich trennen soll oder mit meinem Partner
zusammen bleiben soll" Oder:
"
Unser Kind ist in der Schule so auffällig, weil
es immer nervös/hektisch ist."
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Fallbeispiel einer
Verstrickung aus meiner Praxis |
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Susanne
kommt zu mir mit folgendem Anliegen:
"Ich habe immer das Gefühl,
dass wenn ich etwas erreicht habe...dann muss
ich alles wieder verlieren."
Sie erzählt mir, dass es in ihrem Leben ein immer wiederkehrendes
Muster gäbe: Sobald sie etwas in ihrem Leben erreicht habe,
sei es beruflich oder privat, verliere sie dieses gewonne "Glück" aus
nicht nachvollziehbaren Gründen. Deshalb sei sie sogar vor
kurzem ins Ausland gezogen, in der Meinung, so einen Schlussstrich
unter dieses unheilvolle Muster ziehen zu können.
Nun ist sie mit einem Mann zusammen und es scheint sich dieses
Verhalten zu wiederholen, dass sie dieses Glück - einmal mehr
- nicht halten kann.
Ich lasse sie eine Figur für sich und ihren Partner aussuchen
und bitte sie, die Figuren auf den Tisch "aus dem Bauch heraus" aufzustellen.
Dabei schaut die Figur ihres Partners im Abstand zu ihr herüber,
wobei ihre Figur in eine andere Richtung schaut und zu ihm keinen
Blickkontakt hat. Nachdem ich nochmals kurz die einzelnen Schicksale
der Familienangehörigen durchgegangen bin, lasse ich ihre
Eltern als Figuren dazustellen. Auch diese stellt sie nicht in
ihr Blickfeld. Als ich sie bitte, eine Figur für ihre Oma
mütterlichseits auszusuchen, stellt sie die Figur gegenüber
zu ihrer Figur, so dass sich diese Figuren als einzige anschauen.
Diese Oma wohnte bis Kriegsbeginn in Schlesien und war reich und
angesehen in ihrem Wohnort. Durch die Kriegswirren des zweiten
Weltkrieges wurde sie und ihre Familie vertrieben und mussten ihr
gesamtes Hab und Gut zurücklassen. Dieses Vertriebenwerden
und der Verlust ihres gesamten Vermögens habe die Oma nach
Aussagen von Susanne anscheinend nie wirklich verkraftet. Als Susanne
nun nochmals über diese Flucht nachsinnierte meinte sie ganz
erstaunt: "Meine Oma hat damals ja alles verloren....und ich
verliere nun ja auch immer alles!" Und sogar ihr Weggang ins
Ausland sah sie als Parallele zur Vertreibung ihrer Oma vor über
50 Jahren...
Es scheint so, dass sich Susanne bisher mit dem Schicksal ihrer
Oma "verstrickt" war, das heisst sich unbewusst mit ihrem
Schicksal verbunden gefühlt hat "Liebe Oma, ich
mache es wie du... auch ich verliere was mir Lieb und Gut ist..."
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Was
sind "Verstrickungen" |
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Aufstellungen zeigen: Wer mit
jemand anderem innerlich (unbewusst) stark verbunden ist,
hat oft im eigenen Leben ähnliche Gefühle und
ein ähnliches Schicksal wie diese Vorfahren. Kinder übernehmen
Gefühle und Verhalten von früheren Familienmitgliedern.
An diesen Gefühlen und Verhaltensweisen, die ihnen
eigentlich fremd sind, halten sie oft ihr ganzes Leben
lang fest. Der Begriff, den Hellinger dafür verwendet,
ist "Verstrickung". Wenn die
Familie auf die Weise der Aufstellungsarbeit in Ordnung
gebracht ist, spürt der einzelne ihre Kraft im Rücken.
Erst dadurch entsteht das Gefühl der Entlastung und
er kann seinem Eigenen, Besonderen nachgehen, ohne dass
ihn das Frühere belastet und einholt.
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Mögliche
Ursachen für eine "Verstrickung" |
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Eine Ursache für eine Verstrickung
kann sein, dass eine Person aus der Familie ausgeschlossen
oder vergessen worden ist. Solche Familienmitglieder
werden regelmässig in der nächsten oder übernächsten
Generation durch ein neues Mitglied vertreten.
So lassen sich viele Erscheinungen wie Depressionen,
Schuldgefühle ohne erkennbare Ursache, psychische Störungen
oder Neigung zum Selbstmord auf diese verborgenen Verbindungen
(oder "Verstrickungen") mit anderen Familienmitgliedern
zurückführen.
Solange jemand nicht erkennt, mit wem er verbunden ist,
bleiben ihm seine eigenen Gefühle und sein Verhalten
häufig unverständlich. Er wird von diesen
Bindungen unsichtbar beeinflusst, ja manchmal
sogar beherrscht. So kann jemand sich vergebens um finanziellen
Erfolg bemühen, solange er sich zum Beispiel mit seinem
Uropa verbunden fühlt, der damals bankrott gegangen war
und dadurch in seiner Familie verachtet wurde: "Lieber
Uropa, ich mach es so wie du...". Durch diese unbewusste
Solidarität mit dem Uropa wird es der Urenkel trotz grössten
Anstrengungen nie zu finanziellen Erfolg bringen...
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Fakten der Familiengeschichte |
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Aufstellungen
benötigen Fakten als Grundlagen. Eine
wichtige Vorarbeit ist es, in der eigenen Familie zu forschen
und sich bei Eltern, Onkel und Tanten nach wichtigen Ereignissen
zu erkundigen. Früher Tod in der Familie
ist häufig eine der wichtigsten Ursachen von schwer wiegenden
Verstrickungen:
Die wichtigsten Fakten sind:
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- Ist jemand sehr früh verstorben?
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- Haben Sie unter Ihren Geschwistern früh Verstorbene? (Jünger
als 30 - auch Totgeburten)
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- Ist Ihr Vater oder Ihre Mutter früh gestorben, als Sie jünger
als 15 Jahre alt waren?
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- Hat irgendeines Ihrer Geschwister ein besonderes Schicksal?
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- Gibt es früh Verstorbene unter den Geschwistern der Eltern?
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- Sind Väter oder Mütter der Familie mit Kindern jünger
als 15 Jahre alt gestorben?
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- Gibt es frühere Beziehungen der Eltern
zu anderen Partnern?
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- Gibt es Schicksale, bei denen die Beziehung
von Kindern zu den natürlichen
Eltern schwer beeinträchtigt wurden, beispielsweise wenn jemand
adoptiert
wurde oder bei Pflegeeltern aufwuchs?
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Verbrechen, schweres Unrecht und schwere
Schuld wirken sich über mehrere Generationen aus: |
- Hat ein Mitglied der Familie Verbrechen begangen wie Mord, Totschlag
oder schwerer Betrug?
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- Gibt es Schicksale, die jemand zum Aussenseiter
machten, wie Behinderung, nichteheliche Geburt, Aufenthalt in
der Psychiatrie oder im Gefängnis, Homosexualität,
Auswanderung?
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- War jemand in den Nationalsozialismus oder Faschismus verwickelt?
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- Wurde jemand aus seiner Heimat vertrieben?
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- Hat jemand in der Familie Selbstmord begangen?
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Je genauer man seine Familiengeschichte erforscht
hat, desto präziser können diese Fakten in die Aufstellungen
eingebracht werden. Solche Fakten wirken sich meist auf die
Kinder, Enkel und Urenkel aus. Manchmal tun sich Eltern schwer,
ihren Kindern davon zu berichten. Aber wenn ein Kind wirklich
bereit ist, von einem Geheimnis zu wissen,
dann findet es oft die nötigen Informationen.
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Einen
guten Überblick über die Familie verschafft
das Zeichnen eines Familienstammbaums.
Die bereits gefundenen Informationen können bei der
jeweiligen Person eingetragen werden.
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Was kostet eine Aufstellung
in der Einzelarbeit? |
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Die Kosten werden nach
Zeitaufwand berechnet.
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Wie
kann ich mich informieren und für einen Termin anmelden? |
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Sie können mich per Email kontaktieren
oder in meiner Praxis anrufen.
Falls ich nicht persönlich den Anruf entgegen nehmen kann, sprechen
Sie bitte auf den Anrufbeantworter. Danke. |
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