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"Inneres
Kind" - Das Kind in dir! |
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Unter
dem "Inneren Kind" verstehe ich die Anteile
in uns, die noch nicht erwachsen geworden sind.
Ein Teil von uns ist in der Regel erwachsen und vernünftig
und verhält sich auch so. Andere Anteile wiederum sind noch
kindlich, dh. ich verhalte mich in bestimmten Situationen nicht
wie ein Erwachsener, sondern wie ein Kind. So sind viele unserer
eigentlichen Ängste und Verhaltensweisen auf unsere Kindheit
zurückzuführen. Wie Sie bei der Grundformen
der Angst sehen, gibt es verschiedene Ängste,
die unser Leben als Erwachsene lebensbestimmend beeinflussen. So
lässt die kindliche Angst nach Zurückweisung einen
depressiven Mensch in seinem Leben weiter nach dieser "bedingungslosen
Liebe" suchen und hofft, durch besonderes Engagement Liebe
und Anerkennung "erkaufen" zu können. Der schizoide
Mensch hingegen versteckt sich hinter der kindlichen Frustration "es
lohnt sich nicht, sich Menschen zu nähern", denn in seiner
Kindheit widerfuhr ihm tatsächlich emotionale Zurückweisung.
Im Gegensatz zum Depressiven, der zeitlebens hofft, doch noch diese
unerfüllte Liebe zu bekommen, hatte der Ritter-Mensch (Schizoide)
die Hoffnung bereits im Kindesalter aufgegeben und hat resigniert.
In meinen Beratungen stehen am Schluss meist die "Kinder" auf
dem Tisch. Viele Therapeuten fordern ihre Klienten dann auf,
die eigenen kindlichen Anteile wahrzunehmen und endlich auszuleben.
Deshalb haben auch Sekten, spirituelle Gemeinschaften und auch
gewisse esoterische Therapieformen grossen Zulauf, weil dort dieser
unerfüllte - kindliche - Wunsch nach Geborgennheit scheinbar
erfüllt wird. Aber anstatt endlich selbständig und eigenverantwortlich
zu werden, folgen viele Menschen einem Guru, Meister oder eben
auch Therapeuten und finden dort einen "Elternersatz".
Eine Bekannte erzählte begeistert von ihrem Retreat in einem
spirituellen Zentrum in Indien: "Weisst du, es war so schön,
endlich nicht mehr denken zu müssen, alles war organisiert....ich
fühlte mich so geborgen."
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Mein Anspruch
ist es aber Menschen zu unterstützen, erwachsen zu
werden. Daraus entstand auch das Konzept vom "Königs-Training",
das bewusst darauf abzielt, Menschen die Eigenverantwortung über
ihr eigenes Lebens-Reich aufzuzeigen und sie auf diesem "Weg
zum König/Königin über das eigene Leben " zu
unterstützen.
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Trotz ist
das offensichtlichste Mekmal für kindliches Verhalten:
„Das brauche ich unbedingt!“
„Das muss ich haben!“
„Das darf ich schliesslich verlangen!“
„Das muss der andere mir doch geben!“
„Das steht mir zu!“
„Aber das brauche ich!“
Wenn Erwachsene trotzen und auf ihr trotziges Verhalten angesprochen
werden, kann es heissen :
"
....und schliessslich darf ich trotzen wann ich will!".
Kennen Sie das? |
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Wenn
Erwachsene weinen, gilt es auch zwischen "Kindertränen" und
echtem erwachsenem Leiden zu unterscheiden. Bin ich traurig,
weil vielleicht ein unerfüllter "Kinderwunsch" nicht
erfüllt wurde? Fühle ich mich verletzt, weil
mein Partner in einer "Kindheits-Wunde" stochert?
Ist es also die Traurigkeit eines Erwachsenen oder des
Inneren Kindes? (Auf das Bild klicken!)
Auch die Sehnsucht nach "bedingungsloser Liebe" ist
eigentlich die Sehnsucht des Kindes, bedingungslos geliebt zu werden.
Also nicht "wenn du lieb und artig bist, hat Mama und Papa
dich lieb!", sondern "Mama und Papa lieben dich, weil
du unser Kind bist". Kinder müssen eigentlich ihren Eltern
keine Gegenleistung geben für das geliebt werden. Wie Hellinger
sagt: "Die Grossen geben, die Kleinen nehmen." Im Leben
eines Erwachsenen gibt es dieses Bedingungslose nicht mehr. Als
Erwachsene sollen wir uns durch unser Verhalten bemühen, für
unseren Partner liebenswert zu sein. Eine erwachsene Paarbeziehung
ist eine Partnerschaft zwischen zwei "Grossen" und ist
ein Wechselspiel von Geben und Nehmen. Die Aufforderung "Du
musst mich akzeptieren wie ich bin!" ist also der Wunsch des
kindlichen Anteils in uns, der in der Kindheit nicht erfüllt
wurde.
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"Innere
Kinder" sind nicht einfach zu therapieren |
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Auf das eigene "Innere
Kind" zu verzichten hiesse, erwachsen zu werden.
Erwachsen zu sein beinhaltet selbstbestimmt und eigenverantwortlich
sein, was depressiven Menschen schwer fällt. Ebenso
würde es heissen, Verantwortung für sein Handeln
zu übernehmen und selbstkritisch zu sein, was hysterischen
Menschen ausserordentlich schwer fällt. Wirklich
erwachsen zu sein würde schliesslich heissen, keine
Angst vor Zurückweisung zu haben und sich wirklich
auf einen Menschen einlassen zu wollen, was wiederum
schizoiden
Menschen unmöglich scheint. Daher müsste
jeder auf etwas verzichten, was ihm sein Leben bisher
erleichtert hat! Was ist jedoch der Gewinn dieses
Verzichts auf das "innere Kind"? Der Gewinn
ist, aus diesem unbewussten Kampf zwischen den
Angstypen auszubrechen zu können, sich weniger Illusionen
hinzugeben, die Welt klarer zu sehen und dadurch schliesslich
weniger Ent-Täuschungen zu erleben.
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Die
Entscheidung liegt bei Ihnen! |
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Es liegt an Ihnen,
ob Sie sich Ihren Ängsten stellen wollen. Jedoch
ist es der einzige Weg zu einer erfüllten Partnerschaft.
Ausser Sie begnügen sich mit einem "Kindergarten",
wo fleissig getrotzt werden darf, wo man Verantwortung
andern in die Schuhe schieben darf und wo man sein eigenes
Verhalten nicht hinterfragen braucht, schliesslich sind Sie der
Mittelpunkt der Welt... ;-)
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Wenn
Sie sich mehr über das Thema "Inneres Kind" erfahren
wollen, können Sie entweder Vorträge oder
ein Wochenendseminar von
mir besuchen. Möchten Sie Ihr eigenes "Inneres
Kind" besser kennenlernen und seine Einflüsse
auf Ihr bisheriges Leben verstehen lernen, können
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Beratungen buchen.
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