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Unsere tiefste Angst Unsre tiefste Angst ist nicht,
dass wir unzulänglich sind,
unsere tiefste Angst ist,
dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: „Wer bin ich eigentlich,
dass ich leuchtend, hinreissend, begnadet und fantastisch sein darf?“
Wer bist du denn, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun,
wenn du schrumpfst,
damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.
Wir wurden geboren,
um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns:
Sie ist in jedem Menschen.
Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen wollen,
geben wir andern Menschen unbewusst die Erlaubnis,
das Selbe zu tun.
Wenn wir uns vor unserer eigenen Angst befreit haben,
wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.“
Marianne Williamson
Zitat aus dem Buch:
"
A Return to Love"
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| Kommentar
von Marcel Eschbach: |
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Zu was uns Marianne Williamson auffordert,
ist aus unserer Passivität zu kommen und in die Aktion
zu gehen. Oder anders gesprochen vom "Opfer" zum "Täter" zu
werden. Doch ist es immer wieder dieses Machtvolle, das
in diesem Tätersein steckt, was uns abschreckt und
eben "klein" bleiben lässt.
"Unsre tiefste
Angst ist nicht,
dass wir unzulänglich sind,
unsere tiefste Angst ist,
dass wir unermesslich machtvoll sind."
Denn mit Macht verbinden wir in der Regel viel Negatives. Doch
beinhaltet dieses Machtvolle eben auch Verantwortung und Selbsbestimmung.
In der Therapie ist dieses Thema der "Ohnmacht" ein
gängiges Thema, verunmöglicht doch das "sich-ohmächtig-fühlen" ein
selbstbestimmtes, zufriedenes Leben. So fühlen wir uns z.B.
in der Paarbeziehung oder am Arbeitsplatz oftmals hilflos und
ausgeliefert.
In der Reinkarnationstherapie wird versucht
herauszufinden, wann und unter welchen Umständen in der
Biographie der Klient oder die Klientin dem "Machtvollen" abgeschworen
hat und sich entschieden hat, lieber "Opfer" als "Täter" zu
sein. Als Opfer fühlt man sich unschuldig und man kann andere
beschuldigen. Wenn man die genauen Umstände versteht, zum
Beispiel auch durch eine Familiensaufstellung,
so werden Opfer plötzlich mitverantwortlich für die
vorgefallenen Geschehnisse. Hellinger geht soweit, dass er sagt,
Opfer und Täter seien ein Paar. Dieses Denken enspricht
nicht unserer "Gut und Böse"-Philosophie. Wer
aber therapeutisch wertfrei arbeiten will, muss sich von diesem
Verurteilen, Werten und unterscheiden in "gut und schlecht" befreien
und das ganze in einem grösseren Zusammenhang erkennen.
Die Reinkarnationstherapie und die Arbeit
mit Aufstellungen haben das Ziel, Sie auf Ihrem Weg
aus der "Ohnmacht" in ein selbstbestimmtes und aktives
Leben zu unterstützen. Lesen Sie hier mehr über
meine therapeutische Arbeitsweise.
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